Bloodshed Remains – Peace Review

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Meine Augen fallen auf das spartanische, hardcoreunytpische Cover mit comichaftem „Peace“-Schriftzug, erheben und fragen sich:

Steckt da, wo Bloodshed Remains draufsteht noch Hardcore drin?
De-fi-ni-tv.

(Unterstrichen durch die Veröffentlichung via Demons Run Amok Enterainment.)
Shows in Ozeanien, Südafrika und Europa sowie Touren mit Terror, Antagonist AD und First Blood haben ihre Spuren hinterlassen.

Die Österreicher präsentieren modernen Hardcore mit einer gehörigen Prise Groovecharme, einem Hauch Dirty Rock’n’Roll und Metaltouch. Aljoscha Sieg hat in seinen Pitchback Studios gewohnt starke Mix- und Masterarbeit geleistet.

Im textlichen Mittelpunkt dieser EP steht die Frage wozu das Chaos auf dieser Welt eigentlich führen wird, wie viel Vertrauen man verlieren kann und trotzdem weiter Veränderungen herbeiführen, vielleicht sogar erzwingen, kann.

Mit Peace bekommt man kein neues Reifenmodell des Hardcore, dafür ein weiteres solides Ersatzrad, das geruhsam im Lager verweilen kann. Es bleibt abzuwarten wie und ob Bloodshed Remains diesen Sound auf der nachfolgenden LP ausbauen können.

Marcus