Dead Man’s Chest – Violent Days Review

dmc_promo1Mit Violent Days konnten Dead Man’s Chest ihren bislang düstersten Output abliefern. Dass das Teil aber mehr als nur für eine verdammt dunkle Athmosphäre sorgen kann zeigt sich direkt beim ersten Hördurchgang. Aber beginnen wir am Anfang.

Nach ihrem ersten Album Hateline und der zuvor erschienenen EP The First And The Fallen releasen Dead Man’s Chest Negative Mental Attitude, eine fünf Track starke EP die ihrem Namen alle Ehre macht. Jetzt entschließt sich die Band mit Violent Days das zweite Album zu veröffentlichen. Neben Beatdown Hardwear hat die Band auch einige bekannte Gastvocalisten im Rücken. Neben Scott von Terror („Burden To Bear“) gibt es auch Anthony von Integrity  („Dark Sky Elysium“) zu hören. Weitere große Namen wie Merauder, 100 Demons und First Blood runden die Sache ab.

Was musikalisch abgeliefert wird ist Hardcore der moderneren Sorte. Die Riffs und Texte sind thrashig angehaucht und nicht weit entfernt von Cro Mags oder Slayer. Oben genannte Integrity sind ebenfalls ein zu nennender Einfluss.

Produktion und Aufmachung dieses Albums lassen keine Wünsche offen. Für mich ist diese Scheibe definitiv eine der interessanteren in diesem Jahr. Ein rundum genießbarer Batzen Welthass, der dank verdammt gutem Sound auch da überzeugt, wo die meisten Platten aus diesem Genre passen müssen. Fette Produktion ist definitiv kein Muss im Hardcore, wer Dead Man’s Chest hört merkt, dass es trotzdem immer wieder gerne gesehen ist.

Marvin

Dead Man’s Chest – Violent Days (2016; Beatdown Hardwear)
01. Disavowed A.D.
02. Burden To Bear
03. Insufferable
04. Beneath The Bones Of The World
05. Dark Sky Elysium
06. A Long Way Gone
07. Embracing The Unknown
08. Red Hills
09. Omens of Man
10. Our Most Violent Days

Links:
BDHW Records
Dead Man´s Chest