Pallass – Devotion of Souls Review

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3 Track Demo, erste Full Length mit dem Titel Erase Your Misery und dann direkt das Signing bei Beatdown Hardwear. Gerade mal seit 2011 gibt es Pallass aus Bordeux, Frankreich nun und schon können die Jungs auf eine massive Karriere zurückblicken. Spätestens mit Devotion Of Souls sollte den Franzosen die ganze Welt offen stehen.

Mit neuem Sänger kommt die Band nach einer kurzen Pause gestärkt wieder zurück und kann mit Devotion of Souls die nächsten Karriereschritte gehen. Der ein oder andere mag den neuen Frontmann von No Second Chance her kennen.

Auch soundtechnisch hat sich etwas getan bei Pallass: die Band rückt langsam vom reinen Beatdown Sound ab und lässt nun auch das ein oder andere Metalriff durchklingen. Man entscheidet sich aber weiterhin für Midtempoprügler und uneingeschränkte Brutalität. Die Songstrukturen sind dabei genretypisch, aber zweckdienlich.

Vergleiche zu Nasty, CDC, aber auch zu Desolated und Konsorten werden wach und treffen was da auf Devotion Of Souls passiert ganz gut. Aufgenommen wurde das Ganze im Beatdownträchtigen Studio 6. Unterstützung an den Vocals erhalten Pallass von The Setup und No Zodiac.

Musikalisch ist das was Pallass auf ihrer zweiten EP abfeuern solide Beatdownkost mit einigen verdammt guten Momenten. Genrefreunden wird das Ding auf jeden Fall mehr als gefallen, alle etwas genrefremderen werden vielleicht mit anderen Bands glücklicher. Große Eigenständigkeit und Spielereien werden hier sowieso nicht erwartet. Wer sich aber von einem massiven Brocken Hass den Tag verschönern lassen will, der ist hier genau richtig.

Marvin

Pallass – Devotion Of Souls (2016, Beatdown Hardwear)
01. Incipere
02. Cursed From Birth
03. Devils Tongue
04. Angeli Cruentatur
05. Regret
06. Gemini’s Curse

Links:
Pallass
BDHW Records