Cry My Name Interview

Cry My Name Pic 1Hey Jungs! Schön, dass ihr Zeit findet um mit uns bisschen zu quatschen! Introduce Yourself! Wer sind CRY MY NAME?
Erstmal ein freundlich, nordisches Moin Moin! Cry My Name sind:
Cedric Bensch – Vocals / Thomas Schink – Drums / Raffael Adamek – Bass / Patrick Troitzsch – Guitar, sowie Sascha Troitzsch – Guitar

Woher kennt ihr euch und wie lange macht ihr jetzt schon zusammen Musik?
Wie sich durch den Namen bereits erahnen lässt, sind Patrick und ich Geschwister, somit lag es nahe, dass wir, da wir beide Gitarre gespielt haben, irgendwann ein eigenes Projekt starten würden. Thomas war uns noch aus der Schulzeit bekannt und damals schon ein echt guter Schlagzeuger. Somit fing im Jahr 2008 alles an! Nach kleineren Besetzungswechseln kam dann Cedric zu uns, womit sich auch unsere Musik änderte! Anfänglich haben Cry My Name Melodic Deathmetal gemacht, was nicht zuletzt auf unsere Verehrung für ARCH ENEMY zurückzuführen ist. 2016 kam dann mit Raffael nochmals frischer Wind ins Spiel! Raffa war uns bereits aus den Anfangstagen von CMN bekannt, denn die nordeutsche Metalszene war und ist immer sehr gut vernetzt!

Wie würdet ihr eure Mucke beschreiben? Was sind eure größten Einflüsse?
Wir haben da aber gar keine bewusste Schiene die wir fahren. Ich finde, wenn etwas geil klingt und man der Meinung ist es würde in die Musik passen, dann sollte man es verdammt nochmal einbauen. Musik ist etwas wundervolles. Sie beruhigt, sie regt an, sie tröstet oder motiviert. Für jeden Anlass gibt es das richtige Lied, den richtigen Song oder die richtige Melodie. Demnach sollte es im Songwriting auch keine Grenzen geben. Natürlich ist alles eine Frage des Geschmackes. Ich würde „Blackmetal Schlager“ sicher auch nicht als besonders reizvoll empfinden aber hey… vllt wird es ja ein Trend!?
Wir haben alle unterschiedliche Einflüsse, was natürlich auch darauf zurückzuführen ist, das wir alle unterschiedliche Charaktere sind. Ob sich das alles im Songwriting wiederspiegelt ist aber zu bezweifeln.
Ced hört unheimlich gerne Underoath, Patrick Jason Richardson und Architects, Wuschel Five Finger Deathpunch und so geht die Liste immer weiter aber ich glaube aber unser größter Einfluß ist das eigene Gefühl. Wenn Du eine Melodie spielst und Du sie 2 Wochen später noch summst, dann weißt Du es ist richtig.

Ihr durftet schon mit einer Menge bekannter Bands spielen, die Liste ist echt eindrucksvoll! DEATH BEFORE DISHONOR, MAROON, CALIBAN, ESKIMO CALLBOY, THE GHOST INSIDE, DEEZ NUTS, HUNDREDTH, ANNISOKAY, LIGHT YOUR ANCHOR, HIS STATUE FALLS ..und das sind nur einige davon. Welcher Auftritt blieb euch am meisten im Kopf?

Ich denke wir werden keinen unserer Auftritt jemals vergessen. Es ist uns eine riesige Ehre mit wirklichen Größen die Bühne zu teilen und die Bands dabei näher kennenlernen zu dürfen. Man stellt dabei auch immer wieder fest wie super sympathisch viele Musiker sind und wie gut sie einfach ins Leben passen.
Ebenso prägt uns natürlich auch ein Auftritt auf dem WITH FULL FORCE 2016. Aber das alles ist keine Garantie für eine geile Show. Wer oder was sorgt dafür, dass Shows unvergessen sind? Die Crowd. Wenn das Publikum abgeht wie 10.000, dann ist es für uns unvergessen.

Mit welcher Band wollt ihr unbedingt noch zusammen spielen?
Wenn es eine Band sein soll, dann ganz klar: ARCHITECTS
Die Entwicklung und Performance dieser Band ist einfach unglaublich.
Tom Searle (RIP) war in der Art Songs zu schreiben ein absolutes Mastermind.

Eure Heimatstadt Kiel liegt im hohen Norden. Verbindet euch viel mit eurer Heimat und der hiesigen Szene?
Wie bereits anfänglich gesagt, ist die Szene im Norden sehr gut vernetzt und im Prinzip kennt hier Jeder jeden! Natürlich verbindet uns somit eine Menge mit unser Heimat, denn schließlich hat hier alles angefangen. Viele Konzerte werden heutzutage von Bands organisiert, damit überhaupt noch eine Szene möglich ist. Auch wir waren schon sehr oft Veranstalter um anderen Bands die Möglichkeit zu geben zu wachsen… Hätte unsere Szene, unsere Heimat uns diese Chance nicht gegeben, würden wir heute nicht unser 4-tes Album.

Welche Bands supported ihr persönlich? Habt ihr einen heißen Tipp für uns, wen wir in der nächsten Zeit im Auge behalten sollten?
Ich feier ARCHITECTS sehr ab. Die Band ist halt extremst außergewöhnlich und ich bin sehr gespannt, wie es nach dem Tot von Tom weitergeht. Ansonsten bin ich immer für neue Musik offen aber ich suche nicht gezielt danach. Ich werde gerne spontan überrascht.

Euer Lieblingssoundtrack bei langen Autofahrten zu euren Gigs?
Old School Rock und Metal. Motley Crüe eignen sich z.b. hervorragend um auf Touren zu kommen.

Fakt und Vorurteil – Kieler sind?
Fischköppe!

In 2014 kam ja euer Full-Length-Debut „Elements“ auf den Markt. Was ist in der Zwischenzeit bei CRY MY NAME so passiert?
Zunächst gab es einen Besetzungswechseln. Tim wurde durch Raffael am Bass ersetzt! Ansonsten haben wir wieder eine Menge cooler Shows gespielt, mit u.a. Deez Nuts, We Butter The Bread With Butter und natürlich der Auftritt auf dem With Full Force. Zusätzlich haben wir parallel an REFLECTIONS gearbeitet.

2017 – Das neue Release „Reflections“ steht am 21. April an. Inwiefern unterscheidet sich euer neues Album von „Elements“?
Soundtechnisch haben wir uns verändert. Das Album klingt dicker als ELEMENTS. Zudem ist REFLECTIONS mehr von unterschiedlichen Einflüssen geprägt. Das spiegelt sich natürlich auch in der Vielfalt der Songs wieder. Fakt ist aber: Cry My Name klingen immer wie Cry My Name.

Was macht „Reflections“ für euch zu einem besonderen Album?
Jedes Stück was man schreibt und liebt ist besonders für uns. Ich sehe es so: Wenn ich mal nicht mehr bin, dann wird die Musik die ich mal gemacht habe noch immer existieren. Wir als Band schaffen etwas für die Ewigkeit und ich glaube, dass ist es auch was man als Musiker sehen sollte. Musik ist unsterblich und macht unsterblich! Auf REFLECTIONS ist diese Einsicht noch mehr hörbar als noch auf ELEMENTS. Wir werden erwachsener und mit uns auch unsere Musik.

In welchem Track steckt am meisten Herzblut oder bei welchem seid ihr vielleicht auch am meisten verzweifelt? Was ist euer Anspieltipp für die Leute da draußen?
Herzblut steckt auch hierbei in jedem Song aber es ist z.B. so, dass der Song REFLECTIONS ursprünglich ganz anders klang. Er war quasi fertig, steckte im Archiv und als wir ihn uns dann wieder angehört haben, stellten wir fest… ok, nochmal von vorne. Der eigene Anspruch wächst eben mit und so kommt es, dass man das, was man gestern gemacht hat, heute plötzlich kacke findet. Mein persönlicher Favorit ist RECOVER. Der Song beinhalten verschiedene Elemente, hat eine Melodie, die sofort ins Ohr geht und eine klar verständliche Message.

Wie kam der Wechsel für „Reflections“ zu BASTARDIZED RECORDINGS?
Wir haben schon einige Zeit mit BASTARDIZED geliebäugelt und mit REFLECTIONS war der Deal dann perfekt. Grundsätzlich waren wir mit SWELL CREEK auch sehr zufrieden aber manchmal möchte mal auch mal etwas anderes probieren!

Was erwartet uns 2017 noch mit euch?
Zunächst natürlich der Release am 21.04 von REFLECTIONS und damit dann auch der Beginn einer Menge cooler Shows! Es wird ganz sicher nicht still um uns!

Letztes Wort geht wie immer an die Band, vielen Dank fürs Interview! Shoutouts from CRY MY NAME:
Wir sagen danke für Menschen wie Euch! Menschen die in Ihrer Freizeit für Magazine schreiben, eine Radiosendung machen oder Konzerte besuchen und Reviews schreiben!. Danke auch an alle, die sich die Zeit nehmen dies zu lesen und zu hören. Die Menschen die zu unseren Shows kommen, unsere Platten kaufen und unsere Videos gucken. Ihr seid die Szene! Wir sind sehr dankbar dies alles machen und erleben zu dürfen und wir vergessen niemals, wem wir das alles zu verdanken haben!
Wir hoffen den Einen oder Anderen auf einer unserer nächsten Shows treffen zu dürfen! Bis dahin gönnt Euch unsere Videos oder noch besser, kauft REFLECTIONS. Das Geld ist gut angelegt!

Moin!
Sascha

Autor: Clarissa