Companion Interview

Companion PromoMoin Jungs. Stellt euch doch mal für alle, die euch noch nicht kennen, vor.

Servus! Wir sind Companion, eine Hardcore-Band aus dem schönen Wien an der dreckig grünen Donau.Uns gibt es mittlerweile seit fast fünf Jahren und wir sind stolz darauf sagen zu können, dass wir durch und durch eine DIY-Band sind. Seit unserer Gründung 2012 stammen all unsere Werke, also auch Recording, Videos und Fotos aus eigener Produktion. Im Prinzip sind wir so von niemandem abhängig und können unser Ding konsequent durchziehen. Das bedeutet für uns als Band natürlich auch mehr Arbeit für Jeden, aber genau das macht uns auch Spaß.

Euer zweites Album „Unbroken“ erscheint im Juni und ist ein absolutes Brett geworden. Kompliment. Erzählt doch mal ein wenig über die Entstehung.

Danke! Mit dem Songwriting wurde mehr oder weniger im Anschluss an die VSHC-Brotherhood Tour im Winter 2015 begonnen. Daniel und Marco haben sich zusammengetan um an neuen Riffs zu feilen. Vieles wurde probiert aber dann auch wieder verworfen. Währenddessen traf man sich regelmäßig um an den Lyrics zu arbeiten. Im Herbst 2016 haben wir begonnen die fertigen Songs aufzunehmen. Da wir sowieso alles selbst machen hatten wir auch nicht den Streß im Studio schnell fertig zu werden. Artwork und Layout wurden dann im Anschluss gemacht.

Wie geht es jetzt weiter? Gibt es eine Tour für die Promotion?

Tour ist keine geplant, das geht sich bei uns zeitlich im Sommer leider nicht aus. Wir spielen eine Release-Show in Wien und haben auch ein vereinzelt ein paar Shows gebucht. Für Herbst und Winter suchen wir noch Shows. Wenn jemand helfen kann dann einfach mal bei uns melden.

Herauskommen wird es auch 10-54 Records aus Australien. Wie kam es dazu? Werdet ihr demnächst ein bisschen Wiener Schmäh nach Down Under bringen?

Wiener Schmäh funktioniert nur in Wien (haha). Der Rest der Welt wäre beleidigt. Kurz nachdem wir „For The Underdogs“ veröffentlicht hatten, waren wir mit Only Attitude Counts und Spidercrew auf Europa-Tour. Bei unserer Show in Dänemark haben wir Gitte (Between The Lines, Support Our Scene) ein paar Kopien von unserem Album für den 10-54 Distro gegeben. Peter von 10-54 war sofort von unserem Sound überzeugt. Er hat uns dann recht bald nach der Tour kontaktiert und gefragt, ob wir nicht das nächste Album über 10-54 rausbringen wollen. Bei Peter merkt man dass er total für die Sache brennt und wir sind froh ihn an unserer Seite zu haben.

Ihr werdet ja oftmals mit amerikanischen Größen, wie Madball und Terror, verglichen. Findet ihr das schmeichelhaft oder eher nervig.

Bis jetzt ist uns das eigentlich noch nicht so häufig passiert (eher Vergleiche zu Hatebreed), aber natürlich schmeichelt das ein wenig. Vorallem wenn es als positiver Zuspruch kommt. Aber wirklich schmeicheln würde es wenn sich Leute das Album anhören und am Schluss sagen: „Die klingen wie Companion“.

Wien kann man ja durchaus als Hardcore Hochburg bezeichnen. Wie empfindet ihr die dortige Szene? Ist es, ähnlich wie in anderen Metropolen, einen hauen und stechen, oder doch eine Gemeinschaft?

Wir würden Wien nicht unbedingt als Hardcore Hochburg bezeichnen, aber man ist in letzter Zeit recht aktiv. Als Teil der Vienna Style Hardcore Family, die es schon um einiges länger gibt als uns, sind wir in guter Gesellschaft zwischen den Altspatzen von OAC und Spidercrew sowie den jüngeren Bands wie z.B. Tigerblood und Live Life. Man supportet sich gegenseitig so gut, mit dem Hauen und Stechen haben wir das weniger. Es ist mehr ein Miteinander als ein Gegeneinander.

Sieht man eure Promofotos und Videos and, scheint Sport ja durchaus ein Thema bei euch zu sein. Was treibt ihr so, wenn ihr nicht mit Companion Bühnen zerlegt?

Haha, Hansl ist Weltmeister in KiBoTu (also Kinder-Boden-Turnen) aber da liegt er mehr auf der Matte als er sich bewegt. Daniel ist ein leidenschaftlicher Kletterer – mit der Seilbahn ist ihm kein Anstieg zu steil. Marco macht Hundesport, und zählt die Runden die sein Hund um ihn läuft. Von Raffi weiß man es nicht so genau, aber der steht auf diese japanische Kampfsportart – Dragonball Z oder so ähnlich. Haha! Spaß bei Seite bei und ist eigentlich keiner wirklich sportlich außer unser Teddybär Domi. Der pumpt seine Gewichte aber auch nur 7 mal die Woche.

Ihr wohnt, wo andere Urlaub machen. Was muss man in Wien gesehen oder gemacht haben? Vielleicht auch abseits der bekannten touristischen Ziele?

Unsere Kaffeehäuser natürlich (auch Touristen dort, trotzdem sehenswert) und die Heurigen wenn man gern Wein mag. Kulinarisch geht da schon einiges. Natürlich sind die klassischen touristischen Ziele auch schön und empfehlenswert. Ach ja! Das V.S.H.C. Fest findet immer im Herbst statt =>Pflichttermin

Autor: Joe
Band: Companion
Label: 10-54